Warum tauchen lernen im Verein?

Vorab: Wir gehören zwar zum KIT, aber um bei uns Tauchen zu lernen oder Mitglied zu werden, muss man nicht am KIT sein.

 

Soll ich mir das wirklich antun? Theorie- und Praxisunterricht über mehrere Wochen?

Ausbildung im langweiligen Hallenbad und abschließend im kalten und dunklen Baggersee, wo es eh nichts zu sehen gibt?

Natürlich kann man einen schnellen Wochenkurs im Urlaub und im warmen und klaren Wasser machen. Aber kann ich da die Unterwasserwelt wirklich genießen oder bin ich doch noch zu sehr mit mir beschäftigt?

Um es einfach einmal auszuprobieren bietet sich ein Schnuppertauchen im Urlaub durchaus an. Will ich es dann aber ernsthaft betreiben und vielleicht nicht nur alle paar Jahre im Urlaub, sondern auch im Süßwasser, dann macht eine fundierte Ausbildung mehr Sinn. Darüber hinaus kann ich im Bad und im Baggersee wunderbar das Tarieren (im Schwebezustand halten) üben und somit dann aktiven Meeresschutz betreiben, da ich nicht laufend irgendwo aufschlage, mit den Flossen alles aufwirbele und evtl. empfindliche Korallen abrasiere.

Wir sehen unsere Ausbildung als eine Art Führerschein für unter Wasser. Wir vermitteln alle nötigen theoretischen und praktischen Grundlagen, das eigentliche Tauchen beginnt aber nach Bestehen des Kurses. Wie beim Autofahren, kommt die Sicherheit und Routine durch „tauchen gehen“. Und hier bietet ein Verein die besten Voraussetzungen, um mit Gleichgesinnten einfach tauchen zu gehen. Man trifft sich jeden Dienstag im Bad und/oder Clubraum, tauscht e-Mail und Telefonnummer und hat so die beste Möglichkeit in heimischen Gewässern das Tarieren zu üben und, man glaubt es kaum, je nach See gibt es auch jede Menge zu sehen. Was? Neben Barschen, Karpfen und Hechten, gibt es in manchen Seen auch Krebse, Aale und sogar Süßwasserquallen zu bewundern. Sichtweiten hängen von der Jahreszeit ab, ob es vorher stark geregnet und gewindet hat oder auch ob Badegäste oder nicht so gut ausgebildete Taucher den Untergrund aufgewirbelt haben.

Im Verein kann man sich mit „Erfahrenen“ austauschen und über das Jahr verteilt, gibt es zahlreiche Veranstaltungen und Unternehmungen. Jedes Jahr finden sich auch Gruppen, die gemeinsam z.B. in Südfrankreich oder auf der Insel Giglio einen Tauchurlaub verbringen. Es muss nicht jeden Tag getaucht werden und auch mitreisende Nichttaucher kommen auf ihre Kosten.

Im Verein kann ich preiswert bestimmte Gerätschaften ausleihen, die ich mir nicht leisten kann oder will bzw. wo ich mir die laufenden Kosten für Wartung und TÜV sparen kann. Es muss nicht jeder seine eigene Flasche, Atemregler, Jacket oder Tauchcomputer haben. Im Verein kann ich mir das leihen oder es ergibt sich die günstige Gelegenheit, dass etwas gebraucht verkauft wird.

Habe ich mir doch eine eigene Flasche besorgt, dann kann ich als Vereinsmitglied meine Flasche kostenlos füllen lassen.

Du planst eine Feier, hast aber keinen Platz oder keine Lust gleich nach der Feier aufräumen zu müssen? Unser Clubraum kann gemietet werden und die Reinigung kann auch etwas später erfolgen, solange am Dienstagabend wieder alles in Ordnung ist.

Fazit: Wenn ich es im Baggersee kann, mit oftmals schlechterer Sicht, dann kann ich es auch im Meer.

Hier nochmals die Vorteile im Überblick:

  • ausreichend Zeit zum Üben und zum Lernen
  • üben in den umliegenden Seen, um das Tauchen im Meer zu genießen, ausreichend Kondition zu haben und aktiven Meeresschutz zu betreiben (ich kann tarieren!)
  • Geselligkeit dienstags im Clubraum oder bei den zahlreichen anderen Veranstaltungen im Clubraum, am See, bei Ausflügen oder im Urlaub
  • günstige Ausleihkonditionen für Flasche, Regler, Jacket, Blei und Tauchcomputer
  • Kontakt zu Gleichgesinnten und „Erfahrenen“

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